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Recklinghausen
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Ca.
3 km unterhalb Endorfs liegt angeschmiegt an die Berge
des Röhrtals der kleine Ort
Recklinghausen. Er wird 1202 erstmals erwähnt und
wurde 1875 in den Schulbezirk
Endorf eingezogen, später wurden auch die Kirchen
vereinigt. In der St. Jakobus
Kapelle in Recklinghausen wird jedoch auch heute noch
jeden Sonntag um 8.00 Uhr
eine Messe gehalten. Zahlreiche Wanderwege rund um den
Ort, lassen Wandererherzen
höher schlage. Auch Pferdefreunde kommen in Recklinghausen
nicht zu kurz.
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Jakobus - Kapelle bitte über den
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| Herrliches
Wetter lud am 13. Januar zum Wandern ein. |
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Impressionen
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Faszinierende
Blicke bieten sich dem Wanderer am frühen Morgen,
wenn er die
zahlreichen Wanderwege erkundet. Auch die Reiter, denen
in Recklinghausen ein
Reiterhof zur Verfügung steht, lieben die Wiesen
und Wälder, die ihnen wunderbare
Ausblicke bieten. Ein Urlaubsort für naturverbundene
Menschen.
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Recklinghausen bei Sonnenaufgang vom Gräfenberg
aus betrachtet. |
Durch
Recklinghausen führt heute die Landstraße nach
Endorf, links weiter über den
Sattel zwischen Kahlen- und Bärenberg führen
Wege
nach Weninghausen und ins Linnepetal. |
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Zitiert
aus der Endorfer Chronik von Maria Röhrig:
Ein Ort Recklinghausen wird zuerst 1202 in einer Urkunde
des Grafen von Arnsberg
genannt.8' Es ist aber nicht nachzuweisen, ob der dem
Kloster Weding-hausen damals
übertragene Hof in unserem "Rekelinchusen"
lag. Die in den Lehnsprotokollen der
Arnsberger Grafen genannten Familien von Wesseler und
von Langenole sind Lehnsträger
der Grafen in einem anderen Recklinghausen bei Calle,
das heute nicht mehr besteht.91
Wenn Ermes berichtet, der Tradition nach sei in Recklinghausen
ein Rittersitz gewesen,
beruht diese Annahme wahrscheinlich auf den Notizen zur
Geschichte Stockums, die
Tücking 1877 veröffentlicht hat.1"' Sie
sind aber in Bezug auf Recklinghausen historisch
nicht haltbar, es muß bei Tücking eine Verwechslung
des Ortes vorliegen. Das
Präsentationsrecht und den Zehnten hatte nicht das
Mariengradenstift (wie Tücking
angibt), sondern das Andreasstift in Köln; die Grundherrschaft
in Recklinghausen lag
beim Mescheder Stift.
Sicher nachweisbar sind in Recklinghausen Anfang des 14.
Jahrhunderts die Mescheder
Höfe Flechtmann, Röter und Simon, die zur Endorfer
Villikation gehören. Für den
Schultenhof fehlen die alten Lehnsurkunden im Archiv des
Stifts, erst im 16. und 17. Jh.
gibt es einige Unterlagen, nach denen auch für diesen
Hof die Mescheder Grundherrschaft feststeht.
Der Name Recklinghausen weist zurück in die sächsische
Siedlungsperiode (um 800).
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