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Kloster
Brunnen
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Das
Kleinod inmitten der Sauerländer Wälder wird
Kloster Brunnen oft genannt. Es gehört sicher zu
den geschichtsträchtigsten Orten der Region. Einer
Sage nach soll durch das Wasser der
dortigen Quelle ein Wunder geschehen sein.
Es war eine Heilquelle mit Eremitenhöhle
und
dem ältesten Badehaus des Sauerlands, die sich
zur Vikarie
und Zwergenschule bishin zum
Kapuiznerkloster entwickelte. Heute befindet sich Diözesanzentrum
der KJG im Erzbistum Paderborn in den alten Klostermauern.
Als Pilgerstätte hat Kloster Brunnen noch heute
einen bedeutenden Wert.
Weitere
Freizeitangebote finden Sie unter:
www.kloster-brunnen.de
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Stationen
der Wallfahrt:
Christkönig Kirche:I.Station
- an der Christkönig-Kirche Sundern - 16.00 Uhr
Ein vielgereister Mann kam nach Santiago, um den Apostel
Jakobus zu besuchen und an seinem Grab zu beten. Weder
in der Kathedrale noch am Grab gelingt es ihm seine
Gedanken zu sammeln. Seine Lippen sprechen leere Formeln
und seine Gedanken sind bei ganz anderen Dingen. Nach
mehreren vergeblichen Versuchen trifft er in der Kathedrale
drei still dasitzende Männer. Sie scheinen Pilger
zu sein, und er bittet sie um einen Rat. "Seit
wann sind Sie hier?" fragt ihn der eine. "Seit
gestern. Ich kam mit dem Flugzeug", antwortet der
Reisende. "Dann haben Sie Geduld. Ihre Seele kommt
nach. Sie braucht noch Zeit. Sie ist noch unterwegs,
am liebsten geht sie zu Fuß. Denn der Weg ist
das Ziel."
Tagesgebet:
Allmächtiger, ewiger Gott
du hast deinem geliebten Sohn
alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden
und ihn zum Haupt der neuen Schöpfung gemacht.
Befreie alle Geschöpfe von der Macht des Bösen,
damit sie allein dir dienen
und dich in Ewigkeit rühmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Station
- an der Jakobus-Kapelle, Recklinghausen - 16.20 Uhr
Bevor die Pilger früher aus ihrer Heimat oder gemeinsam
von einer Sammelstelle aufbrachen, sollten sie ihre Schulden
begleichen, ein Testament machen, beichten und die hl.
Messe besuchen. Dann wurden sie mit dem Pilgersegen ausgesendet.
In Roncesvalles wurden Pilger 1078 mit folgender folgender
Bendición de Peregrinos gesegnet:
Pilgersegen
0 Gott, Du hast Deinen Knecht Ahraham aus der Stadt Ur
in Caldea herausgerufen. Du hast ihn behütet auf
all seinen Pilgerreise; Du warst auch der Führer
des hebräischen Volkes durch die Wüste. Wir
bitten Dich, behüte auch diese Deine Diener, die
aus Liebe zu Deinem Namen zur Pilgerreise nach Santiago
auf brechen. Sei ihnen Begleiter während ihres Unterwegsseins.
Führer auf ihrem schweren Weg. Kraft in der Müdigkeit.
Verteidiger in allen Gefahren, Ruheort auf dem Weg, Schatten
in der Hitze, Licht im Dunkel, Trost in Mutlosigkeit und
Stärke in ihren Vorsätzen, damit sie unter Deiner
Leitung unbeschädigt ans Ziel ihrer Reise gelangen.
Damit sie, reich an Gnaden und Tugenden, heil zurückkehren
können in ihre Heimat (die wegen ihrer Abwesenheit
leidet) und dort gesund und voll steter Freude leben.
Der Segen des Allmächtigen, des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes, komme über euch alle und
bleibe mit euch. Amen. Herr Sankt Jakob, großer
Santiago, jetzt und immer! Gott helfe uns.
Jakobuslied:
StJakobus-Lied
1. Jakobus, treuer Freund des Herrn, dein Name schallt
durch alle Welt, du folgtest Christi Anruf gern, als er
am See dich auserwählt.
2. Du warst ein Zeuge seiner Macht, als Jesus mit dem
Vater sprach, du warst bei ihm auch in der Nacht, als
er in Todesängsten lag.
3. Zuerst aus der Apostelschar rief dich der Herr zum
Zeugen auf. Du brachtest ihm dein Leben dar, vollendetest
des Lebens Lauf.
4. Du starker Schutz der Christenheit, steh bei der Kirche,
die dich ehrt. Erhalte sie zu aller Zeit in Gottes Liebe
unversehrt.
5. Geleite uns durchs Erdental auf unsrer kurzen Pilgerschaft
hin zu dem ewgen Friedenssaal durch deiner treuen Fürbitt'
Kraft.
Refrain: Herr, lass zu diesen Zeiten deine Jünger
nicht allein! Jakobus möge uns begleiten, helfend
uns zur Seite sein.
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Station
- an der St. Sebastian-Kirche, Endorf - 17.00 Uhr
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas Lk Q,28b-36
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus
beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das
Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend
weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer
mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in
strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das
sich in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen,
wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht
und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus
zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind.
Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich,
eine für Mose und eine für Elija. Er wußte
aber nicht, was er sagte. Während er noch redete,
kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie
gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.
Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter
Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein.
Die Jünger schwiegen jedoch über das, was
sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen
niemand davon.
Jakobus war der ältere Bruder vom Lieblingsjünger
Johannes. Beide waren sie die Söhne des Zebedäus.".
Jesus nannte sie auch "Donnersöhne"'
.
Vermutlich hatten sie ... ein ziemlich feuriges Temperament.
Als sie einmal in einem Dorf abgewiesen wurden, fragten
sie Jesus: 'Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom
Himmel fällt und sie vernichtet?" Natürlich
war Jeaus nicht dafür und
wies sie zurecht."
"Jakobus war Zeuge der Verklärung Jesu und
auch seines Gebets am Ölberg. Als erster der Zwölf
erlitt er den Märtyrertod: König Herodec Agrippa
l. ließ
ihn ums Jahr 44 mit dem Schwert hinrichten."
"Der Legende nach soll er (zuvor) in Spanien gepredigt
haben, und er ist auch heute noch der Patron Spaniens.
Sein Leib ruht im Land seines Wirkens in Santiago de
Compostela."
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| Station
- Wanderparkplatz Mühlscheider Bach, Endorf |
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Das
Kreuz ist ein universales Symbol, älter als das
Christentum. Wir kennen unterschiedliche Kreuzesformen,
doch die ursprünglichste ist das Kreuz mit gleichschenkligen
Balken, umgeben von einem Rad. Als solches ist es ein
sehr altes Zeichen für die vier Himmelsrichtungen,
für Licht und Sonne, die Jahreszeiten und später
für Christus als Licht, für seine Weltherrschaft,
für die vier Evangelien u.a.
Das Kreuz ist auch ein Symbol jedes Menschen. Das gilt
zunächst für seinen Körper. Er besieht
aus zwei Kreuzen mit gemeinsamer Achse: unten Becken
und Wirbelsäule, oben Schulter/Brust mit Halswirbeln.
"Der Mensch ist kreuzförmig gestaltet ...
"
Begegnen und zusammenführen: Die vielen Kreuze,
denen wir entlang des Jakobusweges begegnen, erinnern
an Pilgerschicksale, an Höhen und Tiefen der Pilgerschaft,
an Bitte und Dank. Das Zeichen des Kreuzes und des Apostels,
der als erster Märtyrer unter ihnen sein Kreuz
auf sich nahm, führte die Pilger aus ganz Europa
zusammen. Jedes Kreuz am Pilgerweg lädt ein, sich
zu sammeln, zu beten und einander zu begegnen, damit
Trennendes an diesem Pilgerweg überwunden wird.
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Aus
der Endorfer Chronik von Maria Röhrig zitiert:
Daß 1729-1744 Kloster und Kirche am Brenscheder
Brunnen errichtet wurden, ist nicht in erster Linie geschichtliches
Verdienst der Bauerschaft Endorf oder der Pfarrei Stockum,
in deren Bezirk das Kloster entstand. Ohne Rücksicht
auf Kirchspiels- und Gemeindegrenzen haben die umliegenden
Dörfer und Höfe Material zur Verfügung
gestellt und freiwillig beim Bau geholfen. Geld konnten
die sauerländischen Bauern damals nicht erübrigen,
die prächtigsten Ausstattungsstücke bezahlte
der Adel.
Bekannte Schätze des schlichten Kirchleins sind der
von Kurfürst Klemens August gestiftete Hochaltar
mit dem Bild der Taufe Jesu im Jordan und eine Barockorgel,
die der Freiherr v. Fürstenberg den Kapuzinern schenkte.
Die von zwei Schreinerbrüdern des Ordens einheitlich
gestalteten drei Altäre erfreuen seit 1744 das Auge
des Besuchers. Der rechte Seitenaltar ist dem hl. Antonius
geweiht, dem Patron von Kloster Brunnen, zu dem man vor
allem im Juni gern wallfahrtet. Jeder Altar trägt
wie die freistehenden Skulpuren im Chorraum das Wappen
des adeligen Stifters.
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