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1991
feierte die Gemeinde Endorf ihr 800-jähriges Bestehen.
In der Endorfer Chronik:"Endorf, Geschichte einer
Landgemeinde im Sauerland" hat Frau Dr. Maria Rörig
die Geschichte Endorfs und der Dörfer
Recklinghausen, Brenschede, Klosterbrunnen, Röhrenspring,
Gehren, Endorferhütte und Bönkhausen
zusammengefasst.
Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir hier einige
Passagen aus dem Buch zitieren.
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Richtung
Reckling
hausen
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Richtung
Kloster Brunnen
Richtung
Endorfer Hütte
/ Gehren
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Richtung
Bönkhausen
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Erklärungen
zum obigen Bild, das ebenfalls aus der Endorfer Chronik
stammt, nach Frau Maria Röhrig:
Das
alte Endorf lag auf der Talsohle des Waldbachs, der,
von rechts (Endorferhütte) herkommend, l km unterhalb
des Dorfes in die Röhre mündete. Eine bebuschte
Querlinie im Hintergrund gibt den Verlauf des Röhrtals
an. Vom Dorf her läuft die Brenscheder Straße
auf sie zu, die dann rechts um den Hüttenberg herum
das Röhrtal aufwärts ins Gebirge führt.
Diese Luftaufnahme läßt altes und neues Siedlungsgebiet
deutlich erkennen. Während im 19. Jh. zunächst
das Dorf selbst mit Neubauten aufgefüllt wurde,
schoben sich um die Jahrhundertwende einzelne Höfe
am Dorfrand in die Feldflur vor.
Nach dem 2. Weltkrieg entstanden die geschlossenen Neusiedlungsgebiete:
rechts im Seitentälchen das Baugebiet Sierpke mit
Hüttenberg und Ennest, links im Sched das Baugebiet
Huxenweg und unter dem Dorf Schlotmanns Wiese (Roseneck).
Zwischen Huxenweg und
Roseneck
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Endorf
1.858 Einwohner
320 m über NN
Bahnstation
Neheim-Hüsten mit Busverbindungen. Eine
Ortschaft mit heimatverbundenen
und selbstbewussten Menschen, die aus ihrer Geschichte
heraus stolz sind auf ihr Fleckchen Erde. Zu der seit
1191 existierenden Ortschaft gehören auch die Nebendörfer
Recklinghausen, Brenschede, Kloster Brunnen, Röhrenspring,
Gehren, Endorferhütte und Bönkhausen.
Idyllischer Ferienort im Naturpark Homert mit großem
Wander- und Rundwanderwegenetz.
Früher hauptsächlich durch Landwirtschaft
geprägt, heute hat sich dafür Industrie, Handel,
Handwerk und Holzverarbeitung angesiedelt. Verfügt
z.T. auch in Nebenorten über Bergwerkstollen,Tretbecken,
Reithalle und Reitplatz, Sportplatz, Tennisplätze,
Turnhalle, Kinderspielplätze und Grillplätze.
Gemietet werden kann die Mühlscheidhütte.
Sehenswert ist das Heimat- und Jagdmuseum Alte
Schmitte, ein ehemaliges Fabrikgebäude, in
dem Besucher ein Einblick in die Welt des Sauerländischen
Bergbaus geboten wird. Der Erzbergbau hatte im 18. Jahrhundert
seine Hochzeit. Abzulesen ist diese Zeit weiterhin an
einem alten Spieker, in dem sich das Kontor für
den Bergbau befand, und in der wunderschönen Natur,
in der Spuren des Bergbaus, wie Stolleneingänge,
sichtbar sind. Seit 2004 gibt es einen speziellen Bergbauwanderweg,
für den auch Führungen möglich sind.
Um
die Geschichte und die heutigen Belange kümmert
sich der Ortsheimatpfleger Klaus Bruder gemeinsam mit
dem Heimatverein. Aber auch alle anderen Vereine und
Parteien sind eng mit Endorf verbunden.
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