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Brenschede

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Alle Brenscheder kennen Ihren Ort besser als jeder andere! Schreiben auch Sie mir, was es über ihn zu erzählen gibt.



Frau Maria Röhrig veröffentliche in der Endorfer Chronik folgendes über Brenschede:
S15) "16/17 Der Schultenhof (heute Vetter ooo) und das Ufergut (heute König-Wortmann o"o) sind die beiden großen Höfe in Brenschede, auf die man alle älteren Anwesen des Dorfes zurückführen kann. Ursprünglich scheint das Haus des Schultenhofes näher beim Ufergut im Röhrtal gelegen zu haben. An der heutigen Stelle erbaute es 1813 der damalige Gutsbesitzer und Jurist F.A. Thüsing, später Landrat des Kreises Arnsberg. Die Bezeichnung Klostergut Brenschede kommt in den Akten des 19. Jhs. nicht vor.
Das Ufergut wurde als Lehnsgut des Mescheder Propstes früh geteilt, die Teile wechselten häufig den Besitzer. Der von alten Leuten noch als "Peters" bezeichnete Hof König-Wortmann hat die meisten wieder an sich gezogen. Das Haus dieses Hofes (mit Gastwirtschaft) ist nach einem Brand in den 70er Jahren neu errichtet worden."

(s. 31) "Brenschede ist als Ort im 14. Jh. bezeugt. Das älteste Mescheder Register führt aus "Bredeschede" die relativ hohe Einnahme von 32 Denaren an. Daß es sich um unser Brenschede handelt, läßt sich bei dieser Nennung nachweisen (vgl. S. 53 ). Aus dem 15. und 16. Jh. gibt es dann mehrere Lehnsurkunden bzw. -protokolle im Mescheder Stiftsarchiv, die sich auf dies Brenscheder Gut) beziehen. Für den Schultenhof an diesem Ort fehlen ebenso wie für den in Recklinghausen die frühen Urkunden, aber auch er besaß zeitweilig ein Mescheder Lehen.141
Ortsnamen wie Brenschede, Bremscheidt (breite Scheide) stammen meistens aus der Rodungsperiode des Mittelalters. Die Rodung und Ansiedlung muß von Endorf her erfolgt sein, denn in allen älteren Registern ist Brenschede wie Bönkhausen Teil der Endorfer Bauerschaft, ohne als selbständiger Ort zu gelten."