Bönkhausen liegt zwischen Endorf und Dörnholthausen.
Rundum lädt der Naturpark Homert zum Wandern
ein. Urkundliche Überlieferungen von dem kleinen
Ort gibt es
schon aus der Zeit um 1450. Damals boomte der Bergbau
in Sundern. Bleigewinnungsanlagen sind von 1450 bis
1870 nachweisbar, ebenso die Eisen- und Silbererzgewinnung,
darum wird Bönkhausen schon sehr früh als
Ortsteil erwähnt,
obwohl sich wegen der Namensgleicheit mit mehreren
Orten im Raum Arnsberg bei den frühen Nennungen
Schwierigkeiten ergaben.
Heute ist Bönkhausen mit seiner naturbelassenen
Umgebung mit einem kleinen See
schon ein "Geheimtipp" für Wanderfreunde
und Naturliebhaber. Die noch sichtbaren Überreste
der Bergbauzeit ziehen immer wieder interessierte
Menschen an.

Aus
der Endorfer Chronik von Maria Röhrig:
"Scheinbar sicher ist dann die Angabe im Mannenverzeichnis
der Grafschaft Arnsberg (1368), daß Alb(ert)
de Boginchuysen mit 3 Hufen in "Boynchuseninparoch.
Stochern" belehnt worden sei.1"'Hier wird
die Pfarrei angegeben, in der Boynchusen angeblich
liegt. Im Kirchspiel Stockum müßte es unser
Bönkhausen sein. Trotzdem kann Bainghausen bei
Westenfeld im Kirchspiel Hellefeld gemeint sein. Der
Verfasser des Mescheder Registers ist sich 1314 auch
nicht klar darüber, ob Recklinghausen in der
Pfarrei Stockum oder Hellefeld liegt (vgl. S. 36 ).
Es gibt mehrere Belege dafür, daß die Grenze
zwischen den beiden Kirchspielen geschwankt hat. Ein
"Albert von Bönkhausen" läßt
sich nicht vereinbaren mit den übrigen Zeugnissen
über unseren Ort. Sehr anschauliche urkundliche
Überlieferungen haben wir für Bönkhausen
aus der Zeit um 1450. Es handelt sich um Gerichtsverhandlungen
auf dem Erbenstein wegen des Bleizehnten und sonstiger
Berechtigungen, davon wird noch ausführlicher
die Rede sein (s. Abs. 7.2). Der Ortsname Bönkhausen
ist zeitlich einzuordnen wie der Name Recklinghausen."
Seeimpressionen 2007
Leider ist der See in 2012 wegen zu hoher Bleibelastung
abgelassen worden:
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