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Historie der Feuerwehr Endorf
 

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Historie 19Jhd.

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absturz

Rede zur 100 Jahr Feier

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Endorf
Im Jahre 1908 wurde die Freiwillige Feuerwehr Endorf von 30 Endorfer Bürgern gegründet.
Als Hauptinitiator kann Herr Josef Bödefeld, der von der Wehr auch zum ersten Brandmeister gewählt wurde, genannt werden. Die Wehr übernahm nunmehr den Katastrophenschutz, der bisher Aufgabe der Alltemeinheit war. Die vorhandenen Geräte wie Zubringer, Leitern, Reißhaken usw. wurden ihr von der Gemeinde überstellt.
Die erste Feuerspritze wurde schon 1804 erwähnt. Bis 1819 war die Feuerspritze auch für Stockum mit zuständig.
1850 wurde die zweite Feuerspritze angeschafft, die bis zum heutigen Tage voll funktionsfähig ist.
 
Die Gemeinde Endorf schaffte 12 Feuereimer aus Eisenblech für ihr Spritzenhaus an, wehrte sich aber gegen den Erwerb eines Zubringers, da durch ihr Dorf ein Bach fließe, der immer genug Wasser habe, und in Recklinghausen eine zweite Spitze stehe.
Ihre Bewährungsprobe bestand die Wehr am 16.2.1911. Es brannte das Haus Ringel in der Röhre, die damals noch zur Gemeinde Endorf gehörte. Auf die Aufzählung weiterer Einsätze soll hier verzichtet werden. Zu erwähnen wäre noch, dass im Jahre 1911 an die Wehrmänner pro Einsatzstunde eine Entschädigung von 0,30 Mark gezahlt wurde. (Stundenlohn eines selbständigen Handwerkers.)
Am 16.2.1934 fand eine außerordentliche Generalversammlung der Wehr statt. Anlass dazu war die Neuordnung der Wehren im Kreis Arnsberg. Es sollten im Kreisgebiet nur noch fünf Freiwillige Feuerwehren bestehen bleiben. Die anderen Wehren mussten aufgelöst werden. Die Endorfer Wehr trat geschlossen als Löschzug 11 der Freiwilligen Feuerwehr Sundern bei.
Unsere Alte Endorfer Feuerspritze scheint bis zum ersten Weltkrieg in Gebrauch gewesen zu sein und hat wohl auch noch den Anschluss an die 1902 erstellte Wasserleitung erlebt. 1909 übertrug die Gemeinde sie endgültig an die kurz zuvor gegründete Freiwillige Feuerwehr, die in Zukunft für das Löschwesen in der Gemeinde zuständig war.
Herr Franz Schulte-Beste hat in den 21 Jahren seiner Tätigkeit als Brandmeister sicher in der schwersten Zeit der Freiwilligen Feuerwehr Endorf die Verantwortung getragen. Man erinnere sich nur an den Beschuss vom 11. April 1945: es brannten 12 Häuser gleichzeitig wobei es an Mannschaften und Geräten fehlte, sowie an den Waldgroßbrand am Dümberg am 15. August 1947.
Durch Einladung der Gemeinde wurde die Wehr zum 11. November 1949 zu einer außerordentlichen Generalversammlung geladen. Einziger Punkt der Tagesordnung: Neuordnung der Wehr.
Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Sundern wurden wieder selbständige Wehren in ihren Gemeinden. Da der Zubringer, der durch Muskelkraft betrieben wurde, den Anforderungen der Wehr nicht mehr gewachsen war, wurde die Anschaffung einer Motorpumpe beschlossen.
Am 10.12.1949 wurde der Wehr eine 200-Ltr.-Motorpumpe vorgeführt. Es stellte sich aber einwandfrei heraus, dass auch diese den Anforderungen nicht genügte. Die am 5.11.1950 vorgeführte TS 4 wurde von der Gemeinde erworben und der Wehr übergeben. Am 24. April 1955 wurde eine TS 8 angeschafft.
Pressebericht zum 60-jährigen Bestehen Als PDF Datei
Pressebericht zum 75-jährigen Bestehen Als PDF Datei
Wiederum von der Gemeinde Endorf bekam die Feuerwehr am 26.10.1963
ein neues LF 8 - leicht, am 16.02.1975 wurde das neue schwere
LF 8 mit Allrad auf dem Sportplatz eingeweiht.
Dieses Fahrzeug leistet auch heute noch vorzüglich seinen Dienst.
Das neuste Fahrzeug in der Stadt Sundern vurde am 11.03.1996 im
Werk abgeholt, es handelt sich um ein schweres Tank-Löschfahrzeug
mit Rettungs- und Hilfeleistungssatz, ein TLF 16/24 Tr. Die
feierliche Einweihung fand am 29.06.1996 statt.
Die hierfür notwendige Fahrzeughalle wurde von den Kameraden
der Feuerwehr in Eigenleistung erstellt.
Die heutige Freiwillige Feuerwehr besteht aus z. Zt. 30 Aktiven Kameraden sowie Kameraden in der Altersabteilung. Die Übungsabende finden jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat statt. Die Kameraden nehmen an sehr vielen Veranstaltungen im Dorf teil: z.B. am Sportfest, Kinderfest, Parkplatzdienste, Fronleichnamsprozession, Martinszug, Brandwache am Osterfeuer.
Am 14. und 15. Juni 1958 feierte die Wehr ihr 50jähriges Bestehen. Zu dieser Feier konnten alle Wehren des Amtes Sundern sowie die Wehr aus Meinkenbracht begrüßt werden. Besonders geehrt wurden die noch lebenden sieben Mitbegründer.



Foto
: Wehrmänner im Jahr 1983
In den nächsten Jahren wurden der Wehr von der politischen Gemeinde immer bessere und modernere Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt. Hierfür möchten wir an dieser Stelle recht herzlich danken.


In Verbindung mit der 60-Jahrfeier richtete die Wehr am 14.September 1968 das Amtsfeuerwehrfest aus. Bei der historischen Schauübung wurde eine Spritze aus dem vorigen Jahrhundert eingesetzt, bei der das Wasser mit Eimern in den Druckkessel gebracht wurde. Die Bedienungsmannschaft trug historische Kostüme.

Foto: Wehrmänner im Jahr 2002

Im Jahr 2008 feierte die Endorfer Wehr, die nun wieder als Löschgruppe der freiwilligen Feuerwehr Sundern aggiert, ihr 100-jähriges Bestehen im Rahmen des Feuerwehr-Stadtverbandstages.

Hier finden sie die Presseberichte

und eine Bildergalerie zum Festakt.

 

Die Wehrführer der Endorfer Feuerwehr:
1908 - 1919 Josef Bödefeld
1919 - 1928 Josef Hüttemeister
1928 - 1949 Franz Schulte-Beste
1949 - 1956 Bernhard Steinberg
1956 - 1961 Franz Severin
1961 - 19.. Ernst Miederhoff

Presseberichte eines historischen Einsatzes

Wir bitten um Verständnis, dass die Namen geschwärzt wurden.
Flugzeugabsturz 1974