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Jahresabschlusstreffen der Arbeitsgruppe „Denk dran – für die Zukunft von Endorf“

Sundern-Endorf, 15.12.11

Am vergangenen Mittwoch traf sich die Arbeitsgruppe „Denk dran – für die Zukunft von Endorf“ zum Jahresabschlusstreffen im Gasthof Lucas.

Nach einem kurzen Rückblick über die gemeinsamen Aktionen in diesem Jahr, fand ein reger Informationsaustausch hinsichtlich der aktuellen Lage des Themas „Grundschule“ in der Regional- und NRW-Politik statt.

Das „neue Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grund­schulangebots in NRW“ der Ministerin für Schule und Weiterbildung, Frau Sylvia Löhrmann, wurde analysiert und begrüßt. Jedoch stellte man fest, dass dieses Konzept im Fall des Sunderaner Stadtgebietes nicht weit genug geht bzw. für einige Ortschaften zu spät kommt – sollte es denn tatsächlich per Gesetz umgesetzt werden.

Besorgt diskutierten alle Teilnehmer über die Tatsache, dass von den 28 Vorschulkindern aus dem Einzugsgebiet von Endorf und Stockum lediglich 17 Kinder an der gemeinsamen Verbundschule für das kommende Schuljahr 2012/2013 angemeldet wurden.

Dies liege zum einen daran, dass das Konzept „Offene-Ganztagsschule“, dass für viele berufstätige Eltern ein zentrales Argument in punkto Schulwahl darstellt, an der Verbundschule Endorf/Stockum noch nicht angeboten werden könne. (Derzeit seien die gesetzlichen Voraussetzungen zum Anspruch auf nötige Fördermittel nicht gegeben.)

Zum anderen seien viele Eltern in Bezug auf die momentane unklare Situation verunsichert und stellen daher den Fortbestand der Verbundschule generell in Frage.

Beide Punkte hängen unmittelbar mit der Standortfrage zusammen. Man ist sich daher in den verschiedensten Gremien einig, dass die Standortfrage dringend kurzfristig geklärt werden muss – nicht zuletzt um den jungen Familien im Einzugsgebiet und dem zur Schule gehörigen Lehrerkollegium Planungssicherheit zu bieten und somit den Fortbestand der Verbundschule zu festigen.
 

Neues vom AK Denk dran..

Ministerin Löhrmann stellt neues Grundschul-Konzept vor

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat das Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Ziel des Konzeptes ist es, pädagogisch sinnvolle sowie schulorganisatorisch machbare Schulangebote auf der einen und eine wohnungsnahe Schulversorgung auf der anderen Seite zu verbinden und zugleich zu einer gerechteren Klassenbildung auf der Basis insgesamt kleinerer Klassen zu kommen.