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Sundern.
(ass)
Der Zusammenschluss der Schulen im Alten Testament
sowie in Endorf und Stockum war eines der Themen im
Schulausschuss. Amtsleiterin Ursula Schnelle berichtete
den Mitgliedern über die vier Infoversammlungen
und gab einen Blick nach vorn.Es gab großes
Interesse an dem Thema, so das Fazit von Ursula
Schnelle. Sie hatte in den vier Standorten die Details
zur Entwicklung der Schülerzahlen vorgestellt.
seit Mitte der Woche ist ihr Power-Point-Vortrag auch
im Internet (www.sundern.de) zu sehen. Es gab
viele Detailfragen und natürlich immer wieder die
Fragen, warum es gerade jetzt die Standort-Frage gäbe
und natürlich zum Verfahren, das zur Auswahl gewählt
wurde, berichtete sie den Mitgliedern des Schulausschusses.
Die Aufmerksamkeit in den vier Versammlungen bewertete
sie als hoch, obwohl jeweils 80 bis 200 Personen in
den Räumen anwesend waren: Es war aber ruhig
und alle waren sehr konzentriert.
Eine
sehr häufige Frage, sei Was passiert nach
November? gewesen. Viele Fragen hätten sich
auch um Schüler gedreht, die von Sundern oder anderen
Orten in den vier Schulen angemeldet würden.
Als
nächste Schritte nannte Ursula Schnelle dann die
Datenermittlung durch ihr Amt. Das soll in den Ferien
erfolgen, dabei wird man sich die Gebäude ansehen,
die Ressourcen ermitteln, die Weglängen nachmessen
und ähnliches. In der Sitzung des Schulausschusses
am 13. September wird dann die Detailgewichtung von
den Politikern vorgenommen. Erst danach erhalten sie
viel Material, um zu einer Entscheidung
in beiden Standortfragen zu kommen. Im Oktober soll
dann der Schulausschuss und im November der Rat entscheiden:
Sie sollten Abstand von überbordenden Emotionen
nehmen, riet Ursula Schnelle. Ich hoffe,
wir treffen im November dann eine gute Entscheidung.
Nachfrage
gab es vom Fraktionschef der SPD, Jürgen ter Braak:
Sie sprachen von wenig Aufsehen erregenden Infoveranstaltungen.
Was war denn in Westenfeld los?, spielte er auf
den Sponsor an, der angeblich verschiedene Dinge finanzieren
will (etwa Englisch-Unterricht). Das sind Punkte,
die für die Sache wenig erheblich sind, antwortet
die Schulamtsleiterin. Ich kann verstehen, dass
das in den Orten die Emotionen bewegt. Aber wir machen
eine Sachabwägung und diese Dinge sind dort nicht
Thema.
Bürgermeister
Detlef Lins, der aus Neutralitätsgründen an
keiner Veranstaltung teilnahm, berichtete weiter: Es
war angenehm: Ich sehe, dass die Menschen verstanden
haben, was wir wollen, berichtete er aus den nachfolgenden
zahlreichen Gesprächen, insbesondere auf den Schützenfesten
in Endorf und Stockum.
Nicht
so erfreut zeigte er sich über eine von Ratsmitglied
Matthias Schute-Huermann initiierte Veröffentlichung
im Mitteilungsblatt. Darin hatte der grüne Ratsherr
behauptet, verschiedene Sitzungsunterlagen wären
geheim. Diese Unterlagen sind nicht
geheim, sie stehen schon wochenlang im Internet,
so Lins. Schulte-Huermann erklärte, dass wohl eine
zeitliche Überschneidung für die Veröffentlichung
nach der Klärung verantwortlich sei.
Zitat:
Sie sollten Abstand von überbordenden Emotionen
nehmen. Ursula Schnelle
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