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Endorf.
Kyrill
2007 Der Sturm vernichtete einen großen
Teil des Sauerländer Waldes und machte großflächige
Aufforstungen notwendig. Das Wild nimmt das neue Nahrungsangebot
an und bedient sich, besonders auch in den vergangenen
Wintern, gern der Triebe der Jungpflanzen - dies sehr
zum Ärger der Waldbauern.
Der
Schaden ist in einigen Gebieten immens, beschreibt
der Endorfer Revierförster Martin Hoffmann die
Lage, und dies passiert auch häufig noch,
wenn die Pflanzen mit Verbiss-Schutzmittel behandelt
werden.
Jagdvorstand
und Jagdpächter trafen sich jetzt in Endorf, um
Lösungen für die missliche Situation zu finden.
Eine Erhöhung des Abschusses wurde bereits
umgesetzt, erläutert einer der Jagdpächter.
Der Bestand ist aber nicht so ohne weiteres zu kontrollieren,
denn die Flächen wachsen hoch und können kaum
noch eingesehen werden.
Ein
Dilemma für die beteiligten Parteien: Der Schutz
der jungen Pflanzen muss intensiviert werden und Jäger
und Waldbesitzer wollen hier gemeinsame Sache machen.
Wir müssen intensiv zusammen arbeiten und
Verständnis für einander entwickeln,
ist sich Jagdvorsteher Arno von Bischopink sicher. Gemeinsam
mit Förster Martin Hoffmann und den Jagdpächtern
soll nun Abhilfe geschaffen werden. Hier kann sich eine
frühzeitige gegenseitige Absprache über geplante
Maßnahmen wie z.B. das Anlegen von Schneisen anbieten,
oder der Förster und die Pächter verständigen
sich über kritische Bereiche, wo neue jagdliche
Einrichtungen geschaffen werden. Eine Zusammenarbeit,
damit auch in Zukunft der neue Sauerländer
Wald wachsen kann, finden beide Parteien.
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