Home
Terminkalender
Linksammlung
Gästebuch
Archiv
Spiele
Sitemap mit Navigation
 
 
 
 
 
 
Impressum
Kontakt Webmaster
 
Waldbesitzer und Jäger suchen nach Lösungen
17.05.2011 / Lokalausgabe

Endorf.

Kyrill 2007 – Der Sturm vernichtete einen großen Teil des Sauerländer Waldes und machte großflächige Aufforstungen notwendig. Das Wild nimmt das neue Nahrungsangebot an und bedient sich, besonders auch in den vergangenen Wintern, gern der Triebe der Jungpflanzen - dies sehr zum Ärger der Waldbauern.

„Der Schaden ist in einigen Gebieten immens“, beschreibt der Endorfer Revierförster Martin Hoffmann die Lage, „und dies passiert auch häufig noch, wenn die Pflanzen mit Verbiss-Schutzmittel behandelt werden.“

Jagdvorstand und Jagdpächter trafen sich jetzt in Endorf, um Lösungen für die missliche Situation zu finden. „Eine Erhöhung des Abschusses wurde bereits umgesetzt“, erläutert einer der Jagdpächter. Der Bestand ist aber nicht so ohne weiteres zu kontrollieren, denn die Flächen wachsen hoch und können kaum noch eingesehen werden.

Ein Dilemma für die beteiligten Parteien: Der Schutz der jungen Pflanzen muss intensiviert werden und Jäger und Waldbesitzer wollen hier gemeinsame Sache machen. „Wir müssen intensiv zusammen arbeiten und Verständnis für einander entwickeln“, ist sich Jagdvorsteher Arno von Bischopink sicher. Gemeinsam mit Förster Martin Hoffmann und den Jagdpächtern soll nun Abhilfe geschaffen werden. Hier kann sich eine frühzeitige gegenseitige Absprache über geplante Maßnahmen wie z.B. das Anlegen von Schneisen anbieten, oder der Förster und die Pächter verständigen sich über kritische Bereiche, wo neue jagdliche Einrichtungen geschaffen werden. Eine Zusammenarbeit, damit auch in Zukunft der „neue Sauerländer Wald“ wachsen kann, finden beide Parteien.