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Waldbrand auf Kyrill-Brache
23.04.2011 / Lokalausgabe


Sundern.

(koch) Sirenen-Alarm wurde am Donnerstagmittag in Sundern ausgelöst - um mehr Kräfte für die Bekämpfung eines Waldbrandes nahe des Hubertusstocks, am Ende der Bogenstraße, zu mobilisieren. Denn als die ­ersten Wehrleute des um 12.20 Uhr ausgerückten Löschzugs Sundern am Einsatzort eintrafen, stand dort bereits eine sehr große Fläche in Flammen.

Im schwer zugänglichen Unterholz einer rund 3000 Quadratmeter umfassenden Kyrill-Brache, gut 150 Meter abseits des befestigten Waldweges, fand das Feuer immer wieder neue Nahrung und konnte sich ausbreiten.

Nach etwa einer Stunde ­hatten 60 Feuerwehrleute unter Leitung von Wehrführer Peter Risse die Lage zwar unter Kontrolle, doch die Gefahr war keinesfalls gebannt. Bis zum späten Nachmittag waren die „Blauröcke“ weiter im Einsatz. In bewährter Manier wurde der 10 000-Liter-Tankwagen nahe des Brandortes platziert. Mit Hilfe dreier weiterer Tanklöschfahrzeuge, darunter die der Löschgruppen Endorf und Hachen, organisierte die Wehrführung dann einen Pendelverkehr und führte dem trockenen Waldboden rings um den Brandherd kontinuierlich Wasser zu.