Tischler
sind innovativ und vielseitig
27.07.2010 / Lokalausgabe
Altkreis Arnsberg.
(ele)
Das Tischlerhandwerk ist eines der innovativsten und
vielseitigsten Berufe. Das machte einmal mehr die Freisprechungsfeier
des Berufsnachwuchses im kh-centrum der Kreishandwerkerschaft
Hochsauerland in Meschede-Enste deutlich, als man die
angefertigten Gesellenstücke begutachtete.
Wilfried
Esser (Hüsten), Prüfungsvorsitzender der Tischler-Innung
Arnsberg, beglückwünschte die Gesellen für
ihre erste berufliche Auszeichnung. Sie legen
damit einen festen Grundstein für ihr weiteres
Berufsleben und vor allem für die Sicherung ihrer
Zukunft in einem, wie ich meine, schönsten und
anspruchvollsten Beruf, den das deutsche Handwerk zu
bieten hat, ist er überzeugt.
Von
Seiten des Marktes und auch der Kunden würden hohe
Anforderungen gestellt, doch man habe als Tischler selbst
die Latte hoch gelegt, fügte er selbstbewusst an.
Angetan
von der handwerklich hervorragenden Ausführung,
der Funktionalität und vor allem auch der Kreativität
der hergestellten Prüfungsarbeiten waren auch die
anderen Mitglieder des Prüfungsausschusses Michael
Risse (Holzen) und Theo Sprenger (Warstein) vom Berufskolleg
Neheim sowie Jochem Hunecke, Hauptgeschäftsführer
der Kreishandwerkerschaft im Hochsauerlandkreis.
Das
beste Gesamtprüfungsergebnis erzielte Janic Steinberg
aus Linnepe, der im Betrieb Marcus Pott (Sundern) ausgebildet
wurde. Knapp dahinter lag Jan Schäfer aus Sundern
(Ausbilder Wortmann GmbH & Co. KG, Endorf).
Sie qualifizierten sich zur Teilnahme am Leistungswettbewerb
der Deutschen Handwerksjugend im Tischlerhandwerk 2010
auf nächst höherer Ebene.
Beim
parallel laufenden Wettbewerb Die gute Form,
bei dem die Form und Gestaltung des Stückes im
Vordergrund steht, setzte die Jury ebenfalls das Gesellenstück
von Janic Steinberg auf den 1. Platz, das nun am Landeswettbewerb
Die gute Form in Köln teilnimmt: Eine
filigrane Konstruktion eines Media-Sideboards in schwarz/weiß
aus Eichenfurnier, gebeizt, wobei die verwendeten Materialien
in Farbe und Wertigkeit harmonieren und die konsequente
in sich schlüssige Formgebung und seine schlichte
Eleganz überzeugt, so die Wettbewerbswertung
Auf
den 2. Platz bei der Guten Form landete
das Gesellenstück von Valentin Keil aus Arnsberg
(Ausbilder Stephan Giersberg, Neheim) und den 3. Platz
erzielte Jens Beiler aus Platteheide (Heinz Beiler,
Menden).
Außerdem
bestanden ihre Gesellenprüfung als Tischler (in
Klammern der Ausbildungsbetrieb): Marvin Blaszyk aus
Hachen (Heinrich Beleke, Arnsberg), Tanja Drosten aus
Arnsberg (Gerd Plöger, Arnsberg), Marcel Eckers
aus Arnsberg (Heinz Busemann, Hüsten), Johannes
Hansen aus Marsberg (Alfons Schröder, Marsberg),
Martin Püschel aus Wülfte und Dominic Seeck
aus Arnsberg (beide aus dem Kolping-Bildungszentrum
Arnsberg).
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