Elektriker:
Berufsbild hat sich stark gewandelt
12.02.2008 / Lokalausgabe
Arnsberg./Sundern
(KH) Vom "einfachen Strippenzieher", der
fast ausschließlich Leitungen verlegt und Schalter
und Steckdosen installiert, hat sich der einstige
Elektriker im Wandel der Zeit zur gefragten Fachkraft
mit einem hohen Maß an Fachwissen und handwerklicher
Kompetenz entwickelt. Darauf wies jetzt Prüfungsvorsitzender
Helmut Harbecke (Neheim) bei der Freisprechungsfeier
der Elektrotechnik-Innung Arnsberg im Berufsfeld Elektroniker/in
für Energie und Gebäudetechnik hin. Aber
auch das Arbeitsgebiet habe sich "gewaltig verändert".
Harbecke
stellte dabei klar, wie kostbar Energie inzwischen
geworden sei, würden doch die Preise für
die zur Energiegewinnung benötigten Rohrstoffe
in unerreichbare Höhen steigen. "Es werden
neue Wege gesucht, um davon unabhängig zu werden
und man besinnt sich wieder auf Mutter Natur, Sonne,
Wind und Wasser. So sei der "frühere Strippenzieher",
sagte Harbecke, "zum modernen Energiemanager
herangewachsen".
Energiemanager
Anschließend
zeichnete Harbecke zusammen mit seinen Prüferkollegen
Martin Lampe (Vosswinkel), Joachim Schulz (Müschede)
und Walter Engel (Arnsberg) Sascha Hein aus Bruchhausen
(Ausbildungsbetrieb: Elektromontagen Bierbaum, Arnsberg)
als Innungsbesten aus. Hein vertritt nun die Innung
beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2008.
Mit
gutem Erfolg bestanden die Gesellenprüfung auch
Marc Conzen aus Arnsberg und Christoph Meisterjahn
aus Endorf (beide Elektro Bongard, Sundern), Julian
Reuther aus Niedereimer (Gebro Herwig GmbH, Obereimer)
sowie Patrick Wessel aus Neheim (Elektro Jäger
GmbH & Co. KG, Müschede). Fünf Elektroniker
- im Bild mit den Prüfern und Meinolf Linke als
Vertreter der Kreishandwerkerschaft - haben jetzt
die begehrte "Lizenz zum Stromen".
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Westfalenpost