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Die
Heiligenfeld Kapelle bei Endorf
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Fotos
: Beate Feische
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| Die
Rückansicht der Heiligenfeldkapelle |
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Zitat
aus: "100 Jahre St. Sebastian-Kirche Endorf":
Dieses Büchlein ist leider fast
vergriffen. Nur noch drei Exemplare liegen zur Zeit
(18.06.07) im Rathausarchiv.
Es ist zur 100 Jahr Feier der Kirche von honorigen
Endorfern zusammengestellt und mit einer Auflage von
500 Exemplaren gedruckt worden.
Der
Flurname Heiligenfeld ist anscheinend älter,
als die Kapelle selber. Sie ist um 1850 wohl aufgrund
eines Gelübtes des Endorfer Bürgers Balve
erbaut worden.
Die Kapelle auf dem Heiligenfeld
Dieser Balve taucht in alten Bürgerlisten auf.
Die Legende berichtet: Vater Balve hat das Gelübde
gemacht - ob aus persönlichen Gründen (Rettung
aus Gefahr, Abwendung von Krankheiten) ist unklar
- dort auf dem Heiligenfeld eine Kapelle zu errichten.
Doch er selbst kommt ans Sterben, ehe gebaut worden
ist. Also ermahnt er seinen Sohn Franz Anton Balve,
den Bau nicht zu vergessen. Nach des Vaters Tod geschieht
zunächst noch nichts. Franz Anton benutzt den
für die Kapelle gedachten Schiefer zuerst einmal
für das eigene Wohnhaus. Daraufhin hat eine Magd,
die bei Rufauten in Dienst steht, wiederholt eine
Erscheinung, welche ihr aufträgt, den Balve an
sein Gelübde zu erinnern. Vor allem müsse
als Standort das Heiligenfeld ins Auge gefaßt
werden. Nunmehr soll der junge Balve die Kapelle errichtet
haben. Wer heute die Kapelle aufsucht, meint, eine
Marienkapelle vor sich zu haben. Doch dies ist erst
seit der Zeit des Vikar Willeke der Fall. Ursprünglich
heißt sie Kreuzkapelle. Denn ein mächtiges
Kreuz bildet den Mittelpunkt. Nach der Restaurierung
in den fünfziger Jahren hat man es nicht mehr
in die Kapelle zurückgebracht, sondern der Hauptkirche
St. Sebastian übergeben.
Die
ganze Geschichte aus dem Büchlein kann hier aus
Urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht
werden. Um sie zu erfahren muss man sich beeilen um
eines der letzen drei Exemplare zu erwerben.
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Die
Heiligenfeldkapelle im Juni 07
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Die
Heiligenfeld Kapelle am 17. Juni 2007. Sie zeigt sich
still wie immer, doch rund um sie herum herrschte ein
riesen Chaos, dass viele Menschen im Vorbeigehen gar nicht
bemerkt haben.
Viele kleine Frösche oder Kröten (der Autor
kennt sich im Tierreiche nicht genügend aus) nicht
größer als ein bis zwei Zentimeter hüpften
über die Straße, um nach Bönkhausen an
den kleinen See zu gelangen. Wie viele es wohl geschafft
haben? Sicher lohnt sich bald ein Weg zum See, um Frosch/Kröten
- Konzerte zu hören. |
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Sie
haben den See sicher schon erreicht, die kleinen Wassersucher
auf ihrer Wanderung um die Heiligenfeldkapelle. Ein
Größenvergleich: der kleine Finger meiner
Hand wird gerade als Sprungbrett benutzt. Das Tierchen
ist ausgestreckt so groß, wie das 1,5cm große
Mittelglied des Fingers.
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Die
Heiligenfeld Kapelle am 25. Januar 2007.
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Ein
nebeliger, trüber Tag, der nach dem Sturm "Kyrill"
die ersten leisen Schneeflocken brachte.
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Der
Anlaß zum Kapellenbau soll ein Gelübde eines
Endorfer Bürgers gewesen sein. Sie ist um 1850 gebaut
und im Jahre 1852 eingeweiht worden. Ursprünglich
hieß sie Kreuzkapelle. Später hat sich jedoch
nach der Flurbezeichnung der Name "Heiligenfeldkapelle"
durchgesetzt.
Ein Kreuz war der Mittelpunkt der Kapelle. Nach einer
Renovierung in den fünfziger Jahren kam das Kreuz
in die St. Sebastian Pfarrkirche, wo es noch heute über
dem Altar hängt.
Regelmäßige Gottesdienste haben in der Kapelle
nie stattgefunden. In der Pfarrchronik heißt es
hierzu: "Nun ist im September 1933 nach jahrelanger Unterbrechung
mal wieder ein feierliches Hochamt in der Kreuzkapelle
gelesen worden. Anlaß hierzu war die Weihe eines
neuen Glöckchens, das Theodor Plugge aus Endorf gestiftet
hatte ".
Heute lädt die Frauengemeinschaft im Marienmonat
zu Prozessionen ein.
Anfang der 90er Jahre sind einige größere Renovierungsarbeiten
durchgeführt worden. Die Kosten für die Innenarbeiten
wurden von der Frauengemeinschaft übernommen.
1997 sind die Fenster wieder denkmalgerecht in Bleiverglasung
erneuert worden. Die Pflege und Betreuung der Kapelle
hat die Fam. Joh Wengeler seit vielen Jahren übernommen. |
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